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Geld und Bildung

Gestern wurde dieser Tweet in meine Timeline gespült:

Ohne Geld keine Bildung, ohne Bildung kein Job, ohne Job kein Geld, ohne Geld keine Bildung, ohne Bildung kein Job, ohne J.. #Endlosschleife

Die Lösung lautet Risikokapital. Kinder tauschen ein paar Prozente ihres zukünftigen Einkommens gegen eine gute Bildung.

Natürlich muss es sich für die Kinder lohnen. Eine gute Bildung kann den Unterschied zwischen 1000 € und 10.000 € im Monat machen. Es könnte sich also selbst dann noch für die Kinder lohnen wenn der Investor 50% des zukünftigen Einkommens bekommt.

Natürlich muss es sich für die Investoren lohnen. Nehmen wir, völlig aus der Luft gegriffen, an das ein Investor pro Kind durchschnittlich 2000 € im Monat bekommt. Bei einer Lebensarbeitszeit von 40 Jahren ergibt das 960.00 €. Jetzt ist nur noch die Frage wie viel eine gute Bildung kostet.

Ein Investor muss in diesem Fall nicht unbedingt eine Person sein die einfach nur Geld gibt. Es kann auch eine Schule als Investor auftreten und einen kostenlosen Schulplatz anbieten.

So wenn das alles so einfach ist, warum macht das noch keiner so?

Meine Vermutung ist, das Geld bei der Bildung einfach mal nur eine sehr kleine Rolle spielt. Das die Bildung der Eltern sich direkt auf die Bildung der Kinder auswirkt ohne einen Umweg über das Einkommen der Eltern zu nehmen.

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